Archiv für die Kategorie ‘Ideen und Innovation’

Anwendung von kollektiver Intelligenz

Mittwoch, 17. Dezember 2008

Prof. Dr. Kruse spricht in gewohnt komplexer aber interessanter Weise über kollektive Intelligenz, Bewertungsmechanismen und Vernetzung im Web.

Das 10-teilige Interview ist auf nextpractice.de zu sehen

Hier ein Ausschnitt daraus über die Anwendung von kollektiver Intelligenz:

Weitere Themen:

01 Was ist gerade im Internet los?
02 Was haben wir vom Medium Internet?
03 Wo gelingt kollektive Intelligenz?
04 Bewertungsmechanismen heute?
05 Wie werden Gruppen intelligent?
06 Die guten, alten Medien?
07 Unterminiert Web2.0 Herrschaft?
08 Untergang in der Informationsflut?
09 Anwendung von kollektiver Intelligenz?
10 elektronische Bürgerbeteiligung?

www.nextpractice.de

Ist Innovation Kundensache?

Mittwoch, 26. November 2008

Diese Frage wirft Kristen Le Mesurier in einem Artikel des australischen The Age auf.

Am Beispiel der Produktentwicklung sollen Produkte entstehen, die von den Kunden geliebt und nicht mehr hergeben möchte. Gleichzeitig sollen die Produktionskosten tief und die Produktionszeiten kurz sein. Der Gedanke liegt nahe, den Kunden direkt in den Entwicklungsprozess miteinzubeziehen um teure Entwicklungskosten, Marktforschungen, Produkttestings zu sparen und ein Produkt hervorzubringen, das den Bedürfnissen bestmöglich entspricht. Proctor & Gamble gehören dabei zu den Pionieren, aber auch Unternehmen wie Nintendo (Neue Wii-Produkte) oder auch NASA haben die Vorteile der offenen Innovation erkannt.

Um den Gedanken von Open (Source) Innovation auf eine Firma zu adaptieren, regt Kristen Le Mesurier mit diesen fünf Punkten an:

  1. Beerdigen sie den Gedanken, dass Innovation eine Abteilung oder eine Rolle ist. Ermutigen sie alle Mitarbeiter kreativ zu sein.
  2. Machen sie den Briefkasten für Vorschläge transparent und machen sie ihn zugänglich via intranet oder per e-mail.
  3. Fragen sie Mitarbeitende nicht nur nach Ideen. Formulieren sie das Problem und fragen sie nach Lösungen.
  4. Erkennen sie die Enthusiasten und involvieren sie sie.
  5. Stellen sie ihr Produkt oder ihre Dienstleistung denjenigen zu Verfügung, die in der Lage sind, etwas zu verbessern.

Erfolgsstory Mammut

Montag, 29. September 2008

Die Mammut Sports AG schrieb mit dem Projekt «Substitutionslösung für den Reissverschluss» eine echte Knacknuss aus und wurde von den Lösungen aus der Community sehr positiv überrascht.
Zwei deutsche Studenten, Christian Schwanert und Gabriel Leonhard, haben mit ihrem Team ein sechzigseitiges Konzept verfasst, einen Prototypen entwickelt und diesen getestet.

Atizo fragt Christian Schwanert und Gabriel Leonard (beide studieren Wirtschaftsingenieurwesen an der FH Ingolstadt):

Auf welche Erfahrungen konnten Sie bei der Entwicklung Ihrer Idee zurückgreifen?
Gabriel konnte durch seine Werksstudententätigkeit in einer Entwicklungsabteilung Know-How für die Produktkonzipierung und -verifikdation einbringen. Ich hatte bereits Einblicke in verschiedene Branchen und Unternehmen.
Gerade im Produktionsumfeld entwickelte ich einen Blick für Verbesserungen aller Art, was ich auch auf andere alltägliche Bereiche und Dinge übertrage. Zusammen entwickelten wir meinen initialen Ansatz dank dem grossen gemeinsamen Interesse an neuen Ideen zu einem Funktionsprototypen weiter.

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