Ist Innovation Kundensache?

nicole —  26.11.2008 — Hinterlasse einen Kommentar

Diese Frage wirft Kristen Le Mesurier in einem Artikel des australischen The Age auf.

Am Beispiel der Produktentwicklung sollen Produkte entstehen, die von den Kunden geliebt und nicht mehr hergeben möchte. Gleichzeitig sollen die Produktionskosten tief und die Produktionszeiten kurz sein. Der Gedanke liegt nahe, den Kunden direkt in den Entwicklungsprozess miteinzubeziehen um teure Entwicklungskosten, Marktforschungen, Produkttestings zu sparen und ein Produkt hervorzubringen, das den Bedürfnissen bestmöglich entspricht. Proctor & Gamble gehören dabei zu den Pionieren, aber auch Unternehmen wie Nintendo (Neue Wii-Produkte) oder auch NASA haben die Vorteile der offenen Innovation erkannt.

Um den Gedanken von Open (Source) Innovation auf eine Firma zu adaptieren, regt Kristen Le Mesurier mit diesen fünf Punkten an:

  1. Beerdigen sie den Gedanken, dass Innovation eine Abteilung oder eine Rolle ist. Ermutigen sie alle Mitarbeiter kreativ zu sein.
  2. Machen sie den Briefkasten für Vorschläge transparent und machen sie ihn zugänglich via intranet oder per e-mail.
  3. Fragen sie Mitarbeitende nicht nur nach Ideen. Formulieren sie das Problem und fragen sie nach Lösungen.
  4. Erkennen sie die Enthusiasten und involvieren sie sie.
  5. Stellen sie ihr Produkt oder ihre Dienstleistung denjenigen zu Verfügung, die in der Lage sind, etwas zu verbessern.

Keine Kommentare

Beginne als Erste(r) die Unterhaltung!

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ photo

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s