Atizo als Open Government Lösung?

atizo —  16.04.2010 — 5 Kommentare

Barack Obama und Berlin haben es getan und nun kommt auch die Gemeinde Brig-Glis auf den GeschmakOpen Government oder der  “Der Mitmach-Staat”.

wegovRegierungen befragen ihre Mitbürger zu Themen und fordern sie auf, am Entscheidungsprozess teilzunehmen.  Die Gemeinde Brig-Glis veranstaltet hierzu verschiedene Workshops in denen sich die Bürger einbringen können. Das ganze geschieht jedoch noch offline was wahrscheinlich die Hemmschwelle erhöht mitzumachen.

Nun stellt sich natürlich die Frage ob Atizo hier einen wertvollen Beitrag zu Öffnung unserer Regierungen leisten kann.

Was haltet ihr davon Atizo als Open Government Lösung einzusetzen? Welche Pros und Contras gibt es? Wie könnten wir in diesem Bereich Fuss fassen?

5 Antworten zu Atizo als Open Government Lösung?

  1. 

    Ich glaube ihr dürft eure Positionierung als Ideenlieferant nicht aufgeben. Wenn ihr in den eGovernment bereich einsteigt (Falls es so was schon gibt), verwässert ihr eure Positionierung. Für was steht ATIZO nochmals? Außerdem habe ich in dem Bereich 2 Projekte beobachtet… Na ja, ich bin nicht so begeister :-)

  2. 

    Open Government finde ich grundsätzlich eine interessante Sache. Gibt es dann Steuererleichterung für gute ideen? :-)

    Für kleine Gemeinden sehe ich Potenzial für Atizo. Für einen ganzen Staat/Kanton dürfte atizo noch zu wenig weit sein. Da kämen ja dann wohl tausende von Ideen rein. wer will die schon alle durchackern?

  3. 
    Kurt Springer 16.04.2010 um 10:29

    Atizo müsste sich ganz klar als eGovernment Innovations Platfform postitionieren und darf nicht alle eGovernment Anforderungen die es geben könnte anbieten

  4. 

    Interessante Gedanken. In dieser Verbindung finde ich beispielsweise http://www.fixmystreet.com/ innovativ. Vielleicht wäre es möglich für euch eine solche Lösung mit eurem Konzept zu erfinden, damit Bürger und Bürgerinnen Prämien erhalten, wenn Sie gute Ideen bezüglich der Entwicklung von beispielsweise Städten auf dem Portal kommunizieren. Was meint ihr?

  5. 

    Schwierig. Erstens gibt es zur Online-Kollaboration (ungleich Online/Open Innovation) bessere, viel interaktivere Onlinelösungen als atizo, zweitens werden Menschen, die mit digitalen Medien nicht umgehen wollen oder können – im Wortsinn – systematisch ausgeschlossen, drittens schliesse ich mich dem ersten Redner an und viertens finde ich, dass man sein Füdli ruhig mal ins Gemeindehaus bewegen sollte, wenn einen das Thema interessiert. Ausserdem könnte schnell mal auch der Eindruck eines demokratischen Parallelprozesses entstehen, dass, wenn eine nette Idee mit 7 Sternchen belohnt wurde, schliesslich auch umgesetzt werden müsse. Schwierig. Nicht zu verwechseln übrigens mit eGovernment, also dem Abstimmen über das Web, welches ich begrüsse.

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